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Schleiereulen gesucht
NABU Bochum bittet um Mithilfe
Seit vielen Jahren setzt sich der NABU Bochum vor Ort für den Schutz von Eulen ein. Neben dem kleinen Steinkauz gilt der Schleiereule ein besonderes Interesse. Die aktiven Naturschützer kümmern sich um Nisthilfen, pflegen typische Lebensräume und erfassen die heimischen Brutpaare. Meist brütet die Schleiereule in Gebäuden, zum Beispiel Kirchtürmen, alten Ruinen oder auch in Scheunen. Die letzte Erfassung von Schleiereulen im Raum Bochum liegt mehr als 15 Jahre zurück. Deshalb hat sich der NABU Stadtverband entschlossen, bei den in Bochum und Wattenscheid brütenden Schleiereulen eine aktuelle Inventur vorzunehmen. Eine erste Recherche hat den Nachweis von über zehn Paaren ergeben. Um die rein ehrenamtlich Arbeit der Fachleute zu erleichtern, bittet der NABU die Bürger um Mithilfe. Alle, die von einem Schleiereulen-Vorkommen wissen, können sich mit ihren Hinweisen an die NABU-Geschäftsstelle Bochum wenden: Mathias Krisch (Bochum) Tel. 0234 / 5 47 47 00 oder Claus Sandke (Wattenscheid), Tel. 02327 / 56 68 78
Schleiereulen leben hierzulande in der direkten Nachbarschaft des Menschen. Man bezeichnet sie deshalb auch als Kulturfolger. Schleiereulen ernähren sich fast ausschließlich von Kleinsäugetieren wie Feld- und Spitzmäusen. Um diese zu erbeuten, sind sie auf eine offene Kulturlandschaft mit einem hohen Anteil an Wiesen und Weiden angewiesen.

