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Samstag, 19. Mai 2012, 18:59 Uhr

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Jeder kann mithelfen beim NABU.

Wollen Sie mithelfen, diese Streuobstwiese zu erhalten?

Dann schauen Sie in unseren Terminkalender oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Die Obstwiese in Eppendorf

Die Obstwiese in Eppendorf ist eine der größten und am besten erhaltenen im Ruhrgebiet. Am Rande des ehemaligen Bauerndorfes Eppendorf ist ein 3 ha großes Grundstück mit hochstämmigen Apfel- und Birnbäumen erhalten geblieben. Diese Streuobstwiese bietet auch Lebensraum für Steinkauz, Grünspecht, Dorngrasmücke und viele andere Tierarten.

Mittlerweile hat es der NABU Bochum übernommen, das von der Biologischen Station Östliches Ruhrgebiet erstellte Pflege- und Entwicklungskonzept praktisch umzusetzen.

Die Streuobstwiese in Bochum Eppendorf, November 2008
Obstblüte, April 2009

Was ist Streuobstbau?

Streuobstbau bedeutet heute Hochstamm-Obstbau ohne Verwendung synthetischer Behandlungsmittel wie Pestiziden oder Mineraldünger. Ein Obstbaum ist dann ein Hochstamm, wenn die erste Äste frühestens ab 1,80 Meter Höhe anfangen.

Charakteristisch am Streuobstbau ist auch die Vielfalt der Obstarten und die noch viel größere Vielfalt lokaler Obstsorten, mindestens 3000 alleine in Deutschland. Streuobstwiesen bieten über 5000 Tierarten eine Heimat. Der Streuobstbau ist in jeder Hinsicht das Gegenteil des Plantagen-Obstbaus mit seinen Niederstämmen, Monokulturen, hohem Mitteleinsatz im Pflanzenschutz und geringer biologischer Vielfalt.

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Ergänzungspflanzung
Erhalt alter und lokaler Sorten